Was ist "systemisch"?

Systeme

Die Systemtheorie hat viele Ausprägungen und Betrachtungen unterschiedlichster Systeme. Der Mensch als System ist dabei ein zentrales Element und durch seine Biologie selbst unterteilbar in kleinere Systeme, bis hin zur Zelle und zu Neuronen. Alles steht in Beziehung und beeinflusst sich wechselseitig. Jedes kleinere System ist wieder Teil eines größeren Systems, welches wieder ein kleineres System eines noch Größeren ist und umgekehrt. Grundlage der Wechselwirkung von Systemen ist die Kommunikation, gleich ob Botenstoffe, Sprache, Berührung oder Social-Media-Chat.

Strukturelle Systeme wie Organisationen oder Staaten sind konstruierte Systeme, die Kontexte für die Kommunikationsregeln, -möglichkeiten und -grenzen biologischer Systeme (Menschen) schaffen.

Merkmal von Systemen ist, dass sie sich stabilisieren und/oder weiterentwickeln wollen, um als System weiter existieren zu können. Oftmals stehen sich Stabilität und Entwicklung scheinbar im Weg, gehen jedoch einher, da Stabilität durch eine Anpassung an andere Systeme gewähreistet werden kann. Dies gilt für einzelne Menschen, Gruppen und strukturelle Systeme, wie beispielsweise Organisationen.

Jedes System hat mindestens eine Grenze. Dies kann sowohl eine physische als auch eine strukturell definierte Grenze sein.

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