Was ist "systemisch"?

 

Systemisches Denken und Handeln

Systemisches Denken ist geprägt von Rekursivität statt Kausalität und dem Wissen um die Wirkung der Kommunikation von Systemen. Menschen sind immer eingebunden in unterschiedlichste Systeme, welche in Wechselwirkung zueinander reagieren. Gleiches gilt für Gruppen von Menschen und Dynamiken, die aus Kommunikation entstehen.

Organisationen als Systeme schaffen Kontexte mit Werten, Normen, Freiheiten und Regeln, in denen Menschen in Beziehung zueinander stehen und Leistungen entsprechend den Voraussetzungen erbringen. Daraus ergeben sich komplexe Zusammenhänge, die dynamisch sind und keiner Ursache-Wirkungs-Kausalität entsprechen. Systemisches Denken ist eine fachliche Fähigkeit, die es schafft, diese Zusammenhänge zu entschlüsseln und Angebote für gewünschte Entwicklungen zu kreieren, Möglichkeiten für neue Beziehungsgestaltung zu schaffen und Kontextbedingungen für gesunde und freudvolle Leistungen zu eröffnen.

Systembewusstsein über Möglichkeiten und Grenzen kann Menschen und Organisationen unterstützen, Wechselwirkungen zu sich selbst und anderen
neu zu entdecken und zu definieren. Wirklichkeit wird durch Erleben erzeugt und umgekehrt, worin der Basisgedanke zum systemischen Handeln liegt.

Der Mensch mit sich selbst und anderen und den daraus resultierenden Erfahrungen schafft die persönliche Wirklichkeit. Die Organisation in Beziehung zu sich selbst und zu anderen schafft die Unternehmenswirklichkeit.
Diese Wirklichkeiten lassen sich durch systemisches Handeln grundsätzlich positiv verändern.

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